Geschichte und Auftrag

Die Arno Breker Gesellschaft 1979 e.V. hat sich als gemeinnützige Organisation die Aufgabe gestellt, die Erinnerung an Werk und Wirken des Bildhauers Arno Breker (1900-1991) zu bewahren.  Dies gilt in gleichem Maße für das kunstgeschichtliche und das historische Gedenken. Der Bildhauer, Zeichner, Graphiker, Architekt und Autor  war eine der ungewöhnlichsten Persönlichkeiten im  20.  Jahrhundert. Er war befreundet mit bedeutenden Männern und Frauen seiner Zeit und stand im Dialog mit unzähligen jungen Kunstschaffenden.

Breker selbst fühlte sich als ein Bewahrer der christlich-abendländischen Kultur hellenistischer Prägung. Dieser Mission widmete Breker sein gesamtes meisterliches Schaffen. Sein Anliegen  war die Verherrlichung des Menschen in der bildenden Kunst nach dem Ideal der Schöpfung.

Bereits Anfang der 70er Jahre war  Breker von Verehrern seiner Kunst wiederholt gebeten worden, eine Gemeinschaft zu seinen Ehren bilden zu dürfen. Die Arno Breker-Gesellschaft wurde daraufhin 1979 in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn mit ausdrücklicher Zustimmung des Künstlers zu dessen Lebenszeit gegründet. Die Gründungsversammlung 1979 fiel in das Jahr der Amtszeit von Bundeskanzler Helmut Kohl (Deutschland), Queen Elizabeth II. (England),  US-Präsident Ronald Reagan und  in das Pontifikat von Papst Johannes Paul II.

Gründungspräsident der AB-Gesellschaft 1979 e.V. war Rektor Franz-Joseph Hall. Es folgten  als ABG-Vorsitzende Dr. Ulrich Spindler, Uwe Moeller und Sigurd K. Kuepper. Nach der Gründung der ABG für den deutsch-sprachigen Raum erfolgte  in den USA die Gründung der Arno Breker Society International (ABS-I) unter Leitung des Internet-Experten Ron C. Voth.  Als Beauftragter für internationale Beziehungen führte der US-Verleger B. John Zavrel auf internationaler Ebene Kunstfreunde zusammen, u.a. Prof.Dr. Peter Ludwig, Herman Oberth, Winifred Wagner, Ernst Jünger, Roger Peyrefitte, Dominique Egret, Hedwige Sodér und Fernand Mourlot.